Pfändungsschutzkonto

Seit dem 01.01.2012 nur noch Pfändungsschutz über ein P-Konto.

Arbeitslosengeld II, Grundsicherung, Sozialhilfe, Kindergeld, aber auch eine gesetzliche Rente konnten bislang trotz laufender Pfändung innerhalb von 14 Tagen nach dem Eingang vom gepfändeten Konto abgehoben werden. Das geht seit dem  01. Januar 2012 wegen einer Gesetzesänderung nicht mehr. Pfändungsschutz gibt es nur noch bei einem Pfändungsschutzkonto.

Bei Fragen wenden Sie sich an eine unserer Beratungsstellen.
 

Was ist ein P-Konto?
Seit dem 01.07.2010 ist es möglich, Ihr normales Konto in ein sogenanntes Pfändungsschutzkonto (P-Konto) umzuwandeln.

  • Auf diesem P- Konto haben Sie einen pfändungsfreien Grundfreibetrag von 1.045,04 € monatlich, egal woher das Einkommen stammt.
  • Höhere Freibeträge auf Grund von Unterhaltspflichten, Kindergeld, Bedarfsgemeinschaften oder sonstigen Sozialleistungen müssen zusätzlich bescheinigt werden.
  • Eine Bescheinigung für höhere Freibeträge bekommen Sie u. a. bei jeder ADN Schuldnerberatungsstelle.

 

Ausführlichere Informationen bekommen Sie ebenfalls bei jeder ADN Schuldnerberatungsstelle oder hier in unserem Merkblatt zum P- Konto, welches wir hier für Sie hinterlegt haben.

 

HINWEIS: Geänderte Pfändungsfreibeträge seit dem 01.07.2013. Wer trotz Bescheinigung für einen erhöhten Freibetrag auf seinem Pfändungsschutzkonto gepfändet wird, sollte eine neue Bescheinigung bei seiner Schuldnerberatungsstelle beantragen. Die Freibeträge sind seit dem 01.07.2011 wesentlich erhöht worden.


Achtung: Einige Banken erheben hohe Kontoführungsgebühren für Pfändungsschutzkonten. Spitzenreiter der uns bekannten Gebühren sind zur Zeit die Volks- und Raiffeisenbanken mit bis zu 22,50 € pro Monat. Daher richten Sie nur ein Pfändungsschutzkonto ein, wenn es unbedingt erforderlich ist. Fragen Sie vorher nach den Kontoführungsgebühren.